Illustratives Beratungsgespräch zu KI-gestützten Arbeitsabläufen

Erwin.works · Beratung, Umsetzung & Betrieb

KI-Agenten erstellen: Von der Aufgabe zum einsatzfähigen Assistenten

Aufgabe, Wissen, Werkzeuge und Verantwortung zusammen planen.

Ein einsatzfähiger KI-Agent entsteht nicht allein durch einen guten Prompt. Sie brauchen eine begrenzte Aufgabe, erlaubte Quellen und Werkzeuge, klare Freigaben und Tests. Oft genügt zunächst ein Assistent oder ein fest vorgegebener Ablauf. Mehr Autonomie ist nur sinnvoll, wenn sie einen konkreten Nutzen hat und kontrollierbar bleibt.

KI-Agenten mit Erwin umsetzen
KI-generiertes Beratungsmotiv

Erwin.works Redaktion · KI-unterstützt erstellt

Technischer Quellen- und Codeabgleich: 15.10.2026. Keine unabhängige externe Fachprüfung.

Chatbot, Assistent und Agent unterscheiden

Ein Chatbot bezeichnet zunächst die dialogorientierte Oberfläche. Ein Assistent hilft bei einer definierten Aufgabe, etwa beim Erklären von Produktwissen. Bei einem agentischen System entscheidet das Modell innerhalb gesetzter Grenzen über nächste Schritte und Werkzeugaufrufe. Ein fest programmierter Ablauf ist dagegen ein Workflow. Die Begriffe werden unterschiedlich verwendet; entscheidend sind erlaubte Handlungen und Verantwortlichkeiten.

Fachquelle: Anthropic: Workflows und Agenten unterscheiden

1. Aufgabe und Grenzen festlegen

Durchgängiges Beispiel: Ein Servicebetrieb möchte Ersatzteilanfragen vorbereiten. Der Assistent soll Baureihe, Seriennummer und Fehlerbeschreibung erfassen. Er darf keine Teile verbindlich bestellen oder technische Sicherheit zusagen. Diese Grenze gehört in die Anforderungen, nicht erst in eine spätere Fehlerkorrektur.

2. Quellen und Zugriffe bestimmen

Für das Beispiel werden freigegebene Handbücher und Produktlisten ausgewählt. Veraltete Versionen werden kenntlich gemacht oder ausgeschlossen. Ein Mitarbeiter benennt den gültigen Bestand und die zuständige Fachstelle. Vor jeder Einführung wird mit unterschiedlichen Nutzerrollen geprüft, ob geschützte Inhalte tatsächlich getrennt bleiben. Ein gut formulierter Prompt ersetzt diese technische Trennung nicht.

3. Modell und Werkzeuge auswählen

Vergleichen Sie Modelle mit denselben echten, anonymisierten Fragen. Bewerten Sie fachliche Qualität, Bearbeitungszeit, Kosten und Datenwege. Für den ersten Pilot kann ein Formular oder Chat ohne Schreibzugriff ausreichen. Ein Werkzeug zum Lesen eines Produktdatensatzes ist etwas anderes als eine Funktion zum Auslösen einer Bestellung. Bei Erwin sind konkrete externe Aktionen und Anbindungen gesondert zu prüfen.

4. Freigaben und Fehlerfälle testen

Testen Sie vollständige Anfragen, fehlende Seriennummern, widersprüchliche Handbücher und nicht erreichbare Systeme. Im Beispiel muss eine unklare Teilezuordnung an die Fachstelle gehen. Eine automatische Übergabe braucht eine eingerichtete Schnittstelle; andernfalls wird ein manueller Weg festgelegt. Wiederholte Ausführungen dürfen nicht versehentlich mehrere Bestellungen oder Tickets auslösen. Solche Anforderungen gehören in die technische Abnahme.

5. Betrieb und Kosten planen

Benennen Sie Verantwortliche für Wissen, Freigaben und Störungen. Neben der Einrichtung entstehen Kosten für Quellenpflege, Modellverbrauch, Hosting und gegebenenfalls Integrationen. Nach Änderungen an Modell, Regeln oder Dokumenten werden wichtige Testfälle erneut geprüft. Ein Assistent ist nicht deshalb erfolgreich, weil er viele Antworten erzeugt, sondern weil die vorgesehene Aufgabe verlässlich unterstützt wird.

Selbstbau, Standardlösung oder begleitete Umsetzung?

Selbstbau passt, wenn Ihr Team Entwicklung, Tests und Betrieb dauerhaft übernehmen kann. Eine Standardlösung ist sinnvoll, wenn deren Funktionen, Datenwege und Grenzen zu Ihrer Aufgabe passen. Begleitete Umsetzung hilft, wenn fachliches Wissen vorhanden ist, aber technische Kapazität oder Erfahrung fehlt. Vergleichen Sie nicht nur den Lizenzpreis, sondern auch Pflegeaufwand, Integrationsbedarf und Zuständigkeiten.

Den nächsten Schritt für Ihr Unternehmen klären

Wir betrachten Ihre Aufgabe, Quellen und vorhandenen Systeme. Die konkrete Umsetzung wird anhand Ihrer Anforderungen geprüft, nicht aus einer allgemeinen technischen Beschreibung abgeleitet.

Der erste Schritt

Welche Aufgabe
kostet Ihr Team
zu viel Zeit?

Erzählen Sie uns kurz davon. Wir besprechen mit Ihnen, ob ein virtueller Mitarbeiter sinnvoll unterstützen kann und wie ein passender Einstieg aussieht.

pellny@seolyse.de
Was danach passiert

Wir melden uns persönlich, klären Ihre Ausgangslage und besprechen die nächsten Schritte. Kein automatisches Abonnement.

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